22. & 23. September in Berlin

Das PolitCamp

Inzwischen untrennbar: Politik & Internet

Politik und Internet sind nicht mehr voneinander zu trennen: Parlamentarische Geschäftsführer twittern aus dem Plenum, diskutieren öffentlich via Soziale Netzwerke und lassen Bürgerinnen und Bürgern an Ihren Entscheidungsprozessen immer öfter teilhaben.

Die Piraten sind inzwischen in mehrere deutsche Landesparlamente eingezogen und bringen frischen Wind in den parlamentarischen Alltag. Zugleich provozieren sie die etablierten Parteien mit offenkundiger Unwissenheit zu vielen Themen.

Die Netzpolitik ist erwachsen geworden und erreicht eine breite Masse. Immer mehr Initiativen, auch innerhalb der Parteien, nehmen ihre Arbeit auf, um Themen wie Mitbestimmung, Transparenz und Datenschutz vorwärts zu treiben.

Das PolitCamp bringt daher seit 2009 mit wachsendem Erfolg einmal im Jahr Netzgemeinde, Politiker, Webaktivisten, parlamentarische Mitarbeiter, Unternehmen und Journalisten zu aktuellen netzpolitischen Themen an einen Tisch.

Im Panel, auf dem Podium, im Workshop, beim Kaffee oder am Abend beim Grillen: Beim PolitCamp können Kompetenzträger und Interessenten im direkten Gespräch offene Fragen klären, Gemeinsamkeiten entdecken und Ideen und Lösungen entwickeln.

Das Besondere: das PolitCamp ist eine „Unkonferenz“: eine interaktive, für jeden Interessierten offene Veranstaltung, bei der die Teilnehmer selbst das Programm, also die Inhalte der einzelnen Sessions (Panels, Workshops und Vorträge), festlegen.

Die Themen des PolitCamp 2012

Das Thema „Internet“ ist spätestens mit der Bundestagswahl 2009 politisch geworden und gewinnt immer noch an Brisanz. Netzpolitische Fragen rund um Sperren, Kriminalität und Datenschutz sind aktuell wie nie, online und offline finden rege Diskussionen statt: Wie weit darf der Staat in das Netz eingreifen? Wann und wo muss er, wann und wo darf er nicht? Und wer bestimmt die Regeln? Netzgemeinde und Politik sind sich bewusst, dass es auf beiden Seiten Nachholbedarf und Informationslücken gibt und dass nur beide gemeinsam sinnvolle und praktikable Lösungen entwickeln können.

Die konkreten Themen bringen die Teilnehmer selbst mit – mit ihren Sessions bestimmen sie die Inhalte der Konferenz: aktuell, fachkundig, aus der Mitte.
Ob Netzsperren oder Datenschutz – Der konstruktive direkte Dialog auf dem Camp zwischen Politik und netzaffinen Wählern fördert den Austausch von Wissen und Bedürfnissen und trägt dadurch maßgeblich dazu bei, dringenden Antworten und wichtigen Lösungen einen Schritt näher zu kommen.

Jeder Teilnehmer ist dazu aufgerufen, selbst eine Session als Präsentation oder Diskussionsrunde vorzuschlagen. Findet seine Idee genügend Anhänger, darf er seine Session später vor seinem interessierten Publikum halten. Darüber hinaus werden einige Podiumsdiskussionen mit prominenter Besetzung vorher fest terminiert.

Sessionvorschläge können schon jetzt ins Etherpad eingetragen werden. Bei Fragen: kontakt@politcamp.org


Weitere Fotos aus den Jahren 2009, 2010 und 2011.